Resident Evil Requiem Test: Kehrt die Serie zu alter Stärke zurück?

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Resident Evil Requiem Test dunkler Horror-Korridor

Nach Jahren voller Spekulationen über die Zukunft der Reihe ist Resident Evil Requiem seit dem 27. Februar 2026 endlich verfügbar. In unserem Resident Evil Requiem Test schauen wir uns genau an, ob Capcom mit der Rückkehr nach Raccoon City und zwei völlig unterschiedlichen Protagonisten den Spagat zwischen klassischem Survival-Horror und actionreicher Inszenierung schafft — oder ob sich der neunte Hauptteil zu sehr zwischen den Stühlen verliert.

Worum geht es in Resident Evil Requiem?

Die Geschichte in unserem Resident Evil Requiem Test beginnt mit FBI-Analystin Grace Ashcroft, Tochter der Journalistin Alyssa Ashcroft aus dem Spin-off Resident Evil Outbreak. Grace wird zu einer Reihe mysteriöser Todesfälle gerufen, deren Opfer allesamt Überlebende der Katastrophe von Raccoon City aus dem Jahr 1998 sind. Die Spur führt sie ausgerechnet zu jenem verlassenen Hotel, in dem sie einst den Mord an ihrer eigenen Mutter miterleben musste.

Parallel dazu kehrt ein alter Bekannter zurück: Leon S. Kennedy, mittlerweile Ende vierzig und selbst mit einem schlafenden T-Virus infiziert, macht sich auf die Suche nach einem Heilmittel und gerät dabei in Konflikt mit dem ehemaligen Umbrella-Mitarbeiter Victor Gideon. Die beiden Handlungsstränge verweben sich im Verlauf des Spiels immer stärker, bis sich die Wege von Grace und Leon schließlich in den Ruinen von Raccoon City kreuzen.

Gameplay: Zwei Spielstile, eine Welt

Ein zentraler Punkt in jedem Resident Evil Requiem Test ist die klare Trennung der beiden Spielstile. Grace’ Abschnitte setzen auf klassischen Survival-Horror: begrenzte Munition, spürbare Anspannung und kleine Details wie ihr zitternder Atem oder zitternde Hände, wenn sich Gegner nähern, verstärken das Gefühl der Verletzlichkeit. Besonders gelungen ist die Möglichkeit, jederzeit zwischen First- und Third-Person-Perspektive zu wechseln — eine Neuerung, die dem Nahkampf und der Erkundung gleichermaßen zugutekommt.

Leons Passagen hingegen orientieren sich klar an Resident Evil 4: ein Koffer-Inventar mit begrenztem Rasterplatz zwingt zu taktischen Entscheidungen, während ein punktebasiertes System aus besiegten Gegnern Ressourcen für Waffen-Upgrades und Ausrüstung liefert. Wer sich an die Mercenaries-Modi früherer Teile erinnert, wird sich hier sofort zurechtfinden.

Raccoon City als Kulisse

Der zweite Akt verlagert sich vollständig in die Ruinen von Raccoon City, wo Spieler Bombenkomponenten und Treibstoff für Generatoren sammeln, um schrittweise neue Bereiche der Stadt freizuschalten. Für langjährige Fans ist die Rückkehr an diesen legendären Schauplatz ein emotionaler Moment, auch wenn einige Tester in unserem Umfeld anmerken, dass die offene Struktur der Stadt streckenweise weniger Schrecken erzeugt als die klaustrophobischen Innenräume der ersten Spielhälfte.

Story & Inszenierung

Die Erzählstruktur wechselt geschickt zwischen Grace’ introvertierten, angespannten Momenten und Leons bombastischeren Actionsequenzen mit Motorrad-Verfolgungsjagden und Bosskämpfen. Diese Abwechslung sorgt dafür, dass sich Grace’ Horror-Passagen nie zu sehr in die Länge ziehen, während Leons Abschnitte wie gewohnt für spektakuläre Set-Pieces sorgen. Fans der Serie werden zudem zahlreiche Anspielungen auf Resident Evil 2, 3 und Outbreak entdecken, die die Geschichte zusätzlich vertiefen, ohne Neueinsteiger komplett auszuschließen.

Grafik, Sound und technische Umsetzung

Optisch gehört Resident Evil Requiem zum Besten, was die Serie bisher geboten hat — insbesondere die Rückkehr zum Raccoon City Police Department dürfte bei langjährigen Fans für Gänsehaut sorgen. Das Sounddesign überzeugt größtenteils: Zombiegeräusche, Grace’ Atmung und Umgebungseffekte wie Regen und Donner tragen spürbar zur Atmosphäre bei, insbesondere mit Kopfhörern und DualSense-Feedback. Der eigentliche Soundtrack fällt in unserem Resident Evil Requiem Test dagegen eher unauffällig aus und bleibt streckenweise generisch, was angesichts der starken audiovisuellen Inszenierung an anderer Stelle etwas schade ist.

Stärken und Schwächen im Überblick

Stärken:

  • Zwei klar unterschiedliche, aber gut verzahnte Spielstile
  • Atmosphärische, spürbar angespannte Grace-Abschnitte
  • Gelungene Rückkehr nach Raccoon City mit viel Liebe zum Detail
  • Flexibler Perspektivwechsel zwischen First- und Third-Person
  • Umfangreiche Post-Game-Inhalte für weitere Durchgänge

Schwächen:

  • Leons Abschnitte in Raccoon City wirken teils weniger gruselig als der Rest des Spiels
  • Der Soundtrack bleibt vergleichsweise unauffällig
  • Der Tonwechsel zwischen beiden Spielstilen ist nicht für jeden Geschmack

Wertungstabelle

KategorieBewertung
Story & Atmosphäre8,5 / 10
Gameplay (Grace)9 / 10
Gameplay (Leon)7,5 / 10
Grafik & Technik8,5 / 10
Sound7 / 10
Gesamtwertung8,3 / 10

Diese Wertung basiert auf unserem eigenen Eindruck sowie einer Einordnung der bisherigen internationalen Kritikerstimmen und spiegelt keine offizielle Metascore-Berechnung wider.

Für wen lohnt sich Resident Evil Requiem?

Wer klassischen Survival-Horror mit spürbarer Anspannung sucht, kommt bei Grace’ Abschnitten voll auf seine Kosten. Fans, die eher actionorientierte Resident-Evil-Momente bevorzugen, werden mit Leons Passagen ebenfalls bedient. Genau diese Mischung macht unseren Resident Evil Requiem Test am Ende zu einer klaren Empfehlung für nahezu jeden Serienfan — unabhängig davon, welche Ära der Reihe einem persönlich am besten gefällt.

Technische Voraussetzungen für die PC-Version

Wer Resident Evil Requiem auf dem PC in bestmöglicher Qualität erleben möchte, sollte auf ausreichend schnellen Arbeitsspeicher achten, da moderne Capcom-Titel zunehmend RAM-intensiver werden. In unserem Ratgeber zur besten DDR5 RAM fürs Gaming zeigen wir dir, welches Setup sich für aktuelle und kommende Releases lohnt.

Noch mehr große Releases in 2026

Resident Evil Requiem ist bei Weitem nicht das einzige große Highlight des Jahres. Wer schon jetzt auf den nächsten Blockbuster-Release wartet, findet in unserem GTA 6 Release Termin alle Infos samt Live-Countdown zum Launch am 19. November 2026.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich vorherige Resident-Evil-Teile gespielt haben, um Requiem zu verstehen?

Nein, Neueinsteiger können problemlos einsteigen. Langjährige Fans erkennen jedoch deutlich mehr Anspielungen auf Resident Evil 2, 3 und Outbreak, was die Geschichte zusätzlich vertieft.

Auf welchen Plattformen ist Resident Evil Requiem verfügbar?

Der Test bezieht sich auf die PS5-Version, das Spiel ist aber auch für Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und PC erhältlich.

Ist Resident Evil Requiem eher Survival-Horror oder Action?

Beides. Grace’ Abschnitte setzen auf klassischen Survival-Horror mit begrenzten Ressourcen, während Leons Passagen deutlich actionlastiger ausfallen, ähnlich wie frühere Titel der Reihe.

Wie lang ist die Spielzeit von Resident Evil Requiem?

Ein erster Durchlauf dauert je nach Spielstil und Schwierigkeitsgrad etwa 12 bis 15 Stunden, mit zusätzlichen Post-Game-Inhalten und Freischaltungen für weitere Durchgänge.

Fazit

Unser Resident Evil Requiem Test zeigt ein Spiel, das mutig zwei unterschiedliche Erzähl- und Spielstile miteinander verbindet und dabei überraschend gut funktioniert. Grace’ angespannte, klassische Horror-Momente gehören zum Besten, was die Serie seit Jahren geboten hat, während Leons actionreiche Abschnitte treue Fans mit vertrauter Wucht bedienen. Kleinere Schwächen bei Soundtrack und Tempo im späteren Spielverlauf schmälern den Gesamteindruck kaum. Wer Survival-Horror liebt oder einfach nach Raccoon City zurückkehren möchte, macht mit Resident Evil Requiem nichts falsch.

Weitere Hintergründe zur gesamten Reihe findest du auch auf Wikipedia.

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